Grundsätze

Improvisationstheater – auch Stegreiftheater genannt – ist das unplanbare Zusammenspiel spontaner Ideen eines Publikums und der Schauspielenden. Dieser Idee des Augenblicks und der immer wieder neuen Erschaffung theatralischer Szenen widmen sich mit Leidenschaft die Improsprotten. Sie sind ein frisches und junges Kieler Theateraktiv mit gewissem Etwas. Sie verstehen sich nicht als Laien oder Profis, sondern als engagierte Amateure im Genre des Stegreiftheaters. Gegründet wurden sie im Sommer 2015 von mehreren Kieler Studierenden mit Spontantheater-Erfahrung. Logo und Name nehmen Bezug auf die die gleichnamige Kieler (nun ja, eigentlich Eckernförder!) Fischspezialitiät geräucherter Heringe – ergänzt um das theatralische Improvisieren. Aber war da nicht neben die Rede noch von einem „gewissem Etwas“? Ach ja, stimmt. Mit kalter Brise aus Nordnordost erwischt. Also! Was bieten wir und was unterscheidet uns von anderen Kieler Improvisationstheatern?

      Improsprotten

1. Private kurze Auftritte (30-40 min) ~ Zum Buchen!

Bei Hochzeiten, Geburtstagen und Firmenevents pflegen wir einen besonderen Draht zum Publikum, das aktiv an der Vorstellung  teilnimmt und mit dem wir nicht nur die improvisierten Szenen auf die Bühne bringen. Wir moderieren mal flirtig, mal frech, mal direkt, mal persönlich, immer aber herzlich. Das Publikum wird bei uns nicht mit Klatschspielen erst einmal „warm gemacht“. Wir freuen uns auf unser Publikum und die Moderation ist nicht nur eine bloße Ankündigung eines neuen Spiels, sondern gelebte Interaktion mit eigenen kommunikativen Geschichten. Die intensive Moderation und Kommunikation, die auf das spezielle Publikum eines Tages eingeht, ist erklärter und ein nicht unwesentlicher Teil unserer Show.

2. Öffentliche Abendshows (60-120 min) ~ Zum Besuchen!

Bei öffentlichten Abendshows spielen wir Langformen! Gewöhnlich wird in Kiel Improtheater nur in Kurzformen gespielt. Das sind 5-10 minütige Szenen, die sich abwechseln, so dass ein Abend rund 10-15 unzusammenhängende Szenen enthält. Wir spielen dagegen Langformen, die etwa 90 min dauern. Hier werden abseits des schnellen Gag-Theaters der Kurzformen Charaktere tiefgründig aus dem Stegreif aufgebaut, ihre Entwicklung – und ihre Verwicklungen – verfolgt. Damit ergibt sich die Möglichkeit, auch nachdenkliches Theater zu machen, die Magie der Pause zu spüren, Spannungen aufzubauen, auszuhalten und aufzulösen, Geschichten zu spielen, in denen wir tiefer berührt werden können!